Devisenhandel lernen – die wichtigste Entscheidung


Der tägliche Handelsumsatz im Devisenmarkt steigerte sich die letzten 10 Jahre von ca. 1,9 Billionen auf 4,0 Billionen US-Dollar im Jahr 2010. Ein Grund für den rasanten Anstieg sind auch die privaten Anleger, die den Devisenhandel für sich entdeckt haben. Der Devisenmarkt wird auch als die Königsklasse bezeichnet, da es der Markt mit dem größten täglichen Umsatz ist und die meisten globalen Transaktionen durch den Devisenmarkt hindurchfließen. Die größten Marktteilnehmer sind Zentralbanken, Hedgefonds, Versicherungen und alle global agierenden Firmen.

Wer als privater Anleger einen attraktiven Markt sucht, kommt am Devisenmarkt nicht vorbei. Der Markt ist äußerst transparent und dadurch bekommt auch der private Anleger eine Chancengleichheit (was nicht bei jedem Markt gegeben ist).

Die gute Nachricht ist, quasi jeder kann lernen, wie der Devisenhandel funktioniert. Man braucht weder außerordentliche Fähigkeiten, noch muss man der Finanzbranche angehören. Die weniger erfreuliche Nachricht ist, dass die meisten privaten Anleger schlecht bis gar nicht vorbereitet sind, wenn sie mit echtem Kapital in den Devisenmarkt einsteigen.

Während professionelle Trader von Banken und Investmentgesellschaften täglich viel recherchieren, lesen und vorbereiten, bevor sie einen Handel tätigen, treffen private Anleger oftmals emotionsgetrieben und unvorbereitet eine Entscheidung, deren Ausgang vielmehr einem Glücksspiel gleicht.

Jeder Anfänger sollte also mit der ersten Überlegung – am Devisenhandel teilzunehmen, eine Entscheidung treffen, zu welcher Gruppe er dazugehören möchte. Das ist der wichtigste Punkt überhaupt, denn hier zeigt sich wer wirklich ernsthaft vorhat ein guter Trader zu werden. Die Entscheidung trifft jeder für sich allein. Glücksspiel oder ein seriöser Handel vergleichbar mit einem Geschäft?

Erneut ein Beispiel aus dem Sport:

Ein Judokämpfer möchte an einem Turnier teilnehmen, der Sport gefällt ihm und er liebt den Nervenkitzel eines Wettkampfes. Er weiß dass er gewinnen wird, wenn er es schafft seinen Gegner auf die Matte zu befördern. Als der große Tag beginnt wird er von seinen Gegnern mehrmals überrascht und ist verblüfft über die ganzen angewandten Techniken und Wurfarten, die er größtenteils gar nicht kennt. Von fünf Kämpfen verliert er 4, einer ging unentschieden aus. Eine lehrreiche Erkenntnis für den Judoka.

Das ist eine Situation die in ähnlicher Weise, viele Tradinganfänger erleben. Sie haben mal etwas über den Devisenhandel gehört, Sie kennen ein paar Indikatoren, kauften ein Tradingsystem…usw. Was die Währung eines Landes wirklich bewegt und welche wichtigen Einflussfaktoren es gibt davon haben die meisten Neulinge beim ersten Einsatz mit echtem Geld keine Ahnung. Und genau das ist der Grund warum der allgemeine Leitsatz gilt: „Jeder Tradinganfänger scheitert mit seinem ersten Live-Konto“.

Wie wird man ein professioneller Trader? Lesen Sie dazu den nächsten Beitrag. Devisenhandel lernen – von 0 auf 100

 

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