CFD Definition | CFD´s handeln


Immer mehr Online-Broker bieten den Handel mit CFDs an. Was taugen diese  Finanzinstrumente und für wen sind diese geeignet?

CFDs steht für „Contracts for Difference” was übersetzt Differenzkontrakte oder auch Differenzgeschäfte bedeutet. Die Handhabung dieser Produkte ist sehr einfach, der Handel ist in beide Richtungen möglich und es kann wie beim Devisenhandel ein Hebel verwendet werden.

Die CFDs wurden in den 1980er Jahren von britischen Aktienhändlern entwickelt und verbreiten sich seit dem Computerhandel rasend schnell. Das ursprüngliche Ziel dieser CFDs war es die Aktientransaktionssteuer zu umgehen. Wer heute mit CFDs handelt tut dies hauptsächlich aufgrund der geringen Margin-Anforderung, sowie der geringen Kosten.

Es gibt CFDs für einzelne Aktien, für Aktienindizes, für Rohstoffindizes und was auch immer kreiert wird. Kauft man zum Beispiel ein Aktienpaket, so ist die gesamte investierte Summe in Aktien gebunden, dazu kommen die Nebenkosten. Das ist der klassische Aktienkauf über eine Bank. Möchte man auf die gleichen Aktien oder Aktienindizes spekulieren wie zum Beispiel den Dax, so kann man auch ein CFD kaufen sowie verkaufen. Der einzige Nachteil besteht darin, dass man die Aktien nicht wirklich besitzt, denn es findet nur eine reine Spekulation auf den Kurs der Aktie oder des Indizes statt. Die Vorteile des CFDs liegen in der Hebelwirkung, was bedeutet, dass man zum Beispiel mit nur 1.000 Euro eine Spekulation auf ein Aktienpaket im Wert von 10.000 Euro betreiben kann und das in beide Richtungen. Zudem ist der Kauf und Verkauf eines CFDs mit geringen Kosten behaftet als der klassische Aktienkauf. Steigen die Aktienkurse zum Beispiel 10 % an, kann der Gewinn mit einem CFD 100 % betragen, wenn man einen Hebel von 10 verwendet hat. Natürlich können die Verluste ebenfalls überproportional dem Hebel entsprechend ansteigen. Fallen die Aktienkurse um 10 % ist das Kapital bei einem Hebel von 10 komplett vernichtet worden. Wenn man ein CDF kauft bzw. verkauft und keinen Hebel verwendet, kann man auch genauso gut eine Aktie kaufen bzw. leerverkaufen. Wer eine Hebelwirkung einsetzen und eine reine Spekulation durchführen möchte, für den sind CFDs ein hervorragendes Instrument.

Was kann man mit einem CFD alles tun?

Ein CFD eignet sich zum Beispiel hervorragend um auf fallende Aktienkurse zu spekulieren, auch hierbei kann ein Hebel eingesetzt werden.

Ein CFD kann genutzt werden um auf ganze Indizes zu spekulieren, wie zum Beispiel einen steigenden /fallenden Dax, S&P 500 oder Dow Jones. Es gibt auch CFDs auf den Öl, Gold, Silber oder Weizenpreis.

Ein CFD kann auch dazu verwendet werden um einen Hedge einzugehen. Wenn ein Trader zum Beispiel eine Long Position beim Australischen Dollar hält und die nächsten Tage mit einem Rücksetzer rechnet, könnte er ein CFD des Dow-Jones verkaufen.

Der Broker Oanda bietet zum Beispiel den Handel mit CFDs an: http://fxtrade.oanda.co.uk/lang/de/trade-forex/fxtrade/cfd-trading/

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